Verschiedene Ideen zu Energiegewinnung, -speicherung und andere ausgefallene Dinge:

Energiespeicher:

Akkumulatoren als Energiespeicher haben einen großen Nachteil: Sie sind empfindlich gegen Überladung und Ladung mit ungeeigneter Kennlinie. In kaltem Zustand verlieren sie an Kapazität und außerdem kann die volle Kapazität nicht ausgenutzt werden. Die Lebensdauer ist relativ kurz.

Ein unter Druck stehendes System ist in der Lage Energie zu speichern. Die gespeicherte Energie hängt von vielen Faktoren ab, z.B. isentrope, isotherme Aufladung/ Entladung, Druck, Gas/ Volumenstrom,...etc.

Denkbar wäre ein hydraulischer Speicher , der ein Gaspolster durch Hydrauliköl zusammenpresst und bei Bedarf diesen wieder entlädt. Das Laden würde durch eine Hydraulikpumpe mit Elektromotor- oder Verbrennungsmotorantrieb erfolgen und die Entladung über einen Hydraulischen Motor mit angeschlossenem Generator, so dass die Enegie des Drucks in elektrische gewandelt würde.

Der Vorteil eines solchen Systems läge in einer wesentlich erweiterten Lebensdauer, da keine chemischen Veränderungen auftreten, die Kapazität des geladenen Systems ist <fast> unabhängig von der Temperatur, der angeschlossene Generator liefert ohne Inverter eine Wechselspannung, somit die Verluste minimiert.

Der Speicher wird sich ähnlich langsam bei der Ladung verhalten wie ein Akku, da es sich um einen Speicher erster Ordnung handelt und dieser sich ebenfalls nach einer e- Funktion laden bzw. entladen wird.

Vier Bauarten wären denkbar:

  1. Hydrauliköl wird über eine Hydraulikpumpe von unten in einen mit einem inertem Gas gefüllten, druckbeständigen Behälter gepumpt. Entladen wird der Speicher über einen Hydraulikmotor, der einen Generator antreibt.
  2.  Das Öl wird über einen Motor, der auch als Generator arbeiten kann, in einen mit inerten Gas gefüllten Druckspeicher gepumpt und beim Entladen das System in umgekehrter Richtung durchläuft.
  3. Hydrauliköl wird wie in dem System Zwei beschrieben  in einen Druckbehälter gepumpt, wobei das Öl vom Gas durch einen beweglichen Zylinder getrennt wird.
  4. Hydrauliköl wird in einen Behhälter gepumpt und drückt eine große Masse nach oben. In diesem System wird kein Gas als Puffer verwendet.

Bei den Inertgas Systemen kann ein es zu einem Problem kommen, da sich einige Gase im Öl lösen und beim Entladen zu Blasenbildung im Hydraulikmotor führen könnten. Dieses Phänomen ist ähnlich einem Taucher, der zu schnell aufsteigt und der im Blut gelöste Stickstoff unter Blasenbildung austritt. Erfahrungen bei der Kombination von Kompressoröl und Kältemittel in der Klimatechnik könnten hilfreich sein.

Bei den Hydraulischen Systemen müßten Drücke von 200 bis 500 bar zur Anwendung kommen, was erhebliche Anforderungen an das Material stellt.

Das System lässt sich mit einem „Pumpspeicherkraftwerk“ vergleichen.

 

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