Generatoren:

Generator-Animation, mit freundlicher Genehmigung von Herrn Walter Fendt

Ansprüche an den Generator:

Ohmsche Verbraucher, wie Glühlampen, Heizgeräte, Boiler, Herdplatten, sind unproblematisch und für jeden Generator geeignet. Die aufgenommene Leistung wird komplett in Wärme und Licht umgesetzt. Somit ist die aufgenommene auch immer die abgegebene Leistung.

Induktive Verbraucher:

Dies sind Geräte mit Elektromotoren oder induktiven Drosseln, es wird nur ca. 70% der aufgenommenen Leistung abgegeben, der Rest pendelt als Blindleistung zwischen Generator und Verbraucher hin und her. Zusätzlich entsteht eine Phasenverschiebung. Die Anlaufleistung ist zum Teil um das 4 bis 10fache höher als die Nennleistung. Der Generator muß also kurzzeitig eine Überlast liefern können.

Kapazitive Verbraucher:

Hierzu zählen Blitzlicht und Entladungslampen, also alle Geräte mit Kondensatoren, somit stellen auch Motore mit Phasenschieberkondensatoren eine Kapazitive Belastung dar.

Eine Haushaltsstromversorgung muß sowohl ohmsche Lasten als auch Lasten mit induktiv/ kapazitivem Anteil versorgen können, wobei der ohmsche Anteil überwiegt.

Aus der Tabelle ist zu erkennen, dass ein Synchrongenerator universell einsetzbar ist.

Der Generator muß zwischen Außenleiter (Phase) und PEN 230Veff liefern bzw. 400Veff zwischen den Außenleitern. Die Frequenz muß 50 Hz betragen.

Die Leistungsdaten von Generatoren werden oft ohne Last angegeben. Generatoren, die eine Spannung mit einer Frequenz von 50 Hz abgeben sollen brauchen eine Drehzahl von 1500 oder 3000 U/ min.

Leistungsangaben auf Generatoren sind oft falsch. Die Nennspannung der Hausversorgung liegt zwar bei 230 V, die gesetzlich vorgeschriebene Rechengröße ist aber 207 V. Die Differenz liegt z.B. an Verlusten, bis der Strom am Verbraucher ankommt. Beispiel für eine 'getunte' Rechnung: 17,4 A x 230 V = 4.000 VA. Korrekt ist aber nur die Rechnung: 17,4 A x 207 V = 3.600 VA - Die so erreichte Leistungssteigerung macht alleine über 10% aus!
Mit steigender Belastung, bricht die Generatorspannung zusammen. Wenn nun ein Generator ein Gerät antreiben soll, für das er gar nicht den erforderlichen Strom zur Verfügung stellen kann, erfolgt ein Spannungseinbruch oder sogar der totale Zusammenbruch der Spannung. Die angeschlossenen Geräte sind dann nur noch bedingt leistungsfähig oder fallen sogar ganz aus. Also sollte ein Generator auf jeden Fall zusätzliche Leistungsreserven kurzfristig zur Verfügung stellen können.

Die Geräuschentwicklung und auch die mögliche Kühlmöglichkeit mit Wasser sollte bei der Wahl beachtet werden.

 

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