Blockheizkraftwerk:

Ein BHKW ist eine Kombination aus einer Kraftmaschine, die entweder aus einem Verbrennungsmotor oder Stirlingmotor und einem Generator besteht. Das System arbeitet nach dem Prinzip der Wärme- Kraft- Kopplung, d. h. die mechanische Energie des Motors wird zu Erzeugung von Strom benutzt und die Abwärme des Motors wird für Heizzwecke verwendet.Ein Verbrennungsmotor mit Benzin als Kraftstoff (Ottomotor) hat einen mechan. Wirkungsgrad von ca 35- 40%, ein Dieselmotor einen von ca 50%. Die restliche Energie des eingesetzten Kraftstoffs geht als Abwärme verloren. Ein BHKW dient der dezentralen Stromversorgung und der Wärmegewinnung, somit wird ein Wirkungsgrad bezüglich der eingesetzten Primärenergie von über 90% erreicht.Bei einer Kondensation des Wasserdampfes im Abgas erhält man ein „Brennwert“ BHKW und steigert den Wirkungsgrad noch einmal um 15%.

Es ist auch möglich, die mechanische Energie zum Antrieb einer Wärmepumpe zu nutzen und die thermische Ausbeute weiter zu erhöhen.Moderne Kraftwerke, die nicht nach dem Prinzip der Kraft- Wärmekopplung arbeitet haben nur einen Wirkungsgrad von 35% und dienen nur der Erwärmung der Atmosphäre und Flüsse (hierzu zählen nicht nur mit fossilen Brennstoffen betriebene, sondern auch Kernkraftwerke).Die Abwärme eines Motors setzt sich zusammen aus der Abwärme des Kühlkreislaufs, des Schmieröls, der Abgaswärme und der Strahlungwärme. Durch geeinete Methoden läßt sich der Großteil dieser Verluste nutzen.

Als Primarenergieträger (Kraftstoff) eignen sich Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Pflanzenöl, Holzgas oder beim Stirlingmotor jegliche Art von Hochtemperatur- Wärmequelle.Bei einem BHKW entstehen aus jeder Kilowattstunde eingesetzter Primärenergie ca. 2 Kilowattstunden Wärme als „Abfall“, die uns zu einer kuschelig warme Stube verhelfen werden.

Zuerst ist ein geeigneter Motor zu finden, der den Leistungsanforderungen entspricht z.B. ein 10kW Motor liefert eine mechan. Leistung von 10 kW entsprechend einer Stromleistung von ca 9 kW (90% Wirkunggrad des Generators vorausgesetzt und viel zu viel für ein Einfamilienhaus), dabei entsteht eine Heizleistung von ca. 20 kW (auch zu viel für ein Einfamilienhaus). Somit ist zuerst der Energiebedarf des Hauses zu ermitteln.Der Motor darf jedoch auch nocht zu klein gewählt werden, da ein überlasteter Dieselmotor rußt und die Abgaswärmetauscher verstopfen würde.

Die abgegebene thermische Leistung ist etwa proportional der mechan. Leistung, deshalb ist eine mechan. Belastung in jedem Fall erforderlich, wenn der Motor thermische Leistung abgeben soll. Der Motor muß also immer entweder mit dem Generator oder dem Kompressor der Wärmepumpe belastet sein.Der Gesetzgeber verpflichtet nur zum Anschluß an die Trinkwasser- und Abwasseranlage, nicht jedoch zum Anschluß an das öffentliche Stromnetz! Durch ein BHKW ist man vom steigenden Strompreis der Versorgungsmultis unabhängig. Durch die Wahl des Antriebsmotors kann man sich auch vom Gas und Erdöl unabhängig machen.

Schema eines BHKW’s mit Pufferspeicher und Akkumulatorbank zur Zwischenspeicherung der Elektischen Energie für die Zeiten, in denen das BHKW nicht in Betrieb ist.

   back    top   next

 

 

 

alternate-energy.de

die etwas andere Seite für alternative Energie Ideen